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Archive for Juli 14th, 2010

e-miglia 2010: Anmeldung abgeschlossen

e-miglia

e-miglia


Die Leistungsfähigkeit elektrischer Mobilität darzustellen ist das Ziel der e-miglia 2010, der neuen Elektro-Straßenrallye. Der Startschuss fällt am 3. August in München, Ridlerstr. 57 beim TÜV SÜD, im norditalienischen Rovereto rollt die emissionsfreie Wettkampfflotte am 6. August über die Ziellinie. Die Teilnahmebedingungen sind einfach: Gültiger Führerschein und ein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit zwei, drei oder vier Rädern, schon ist man dabei. Dem Gesamtsieger winken € 10.000 Prämie bei der ersten e-miglia Rallye.

Am 3. August starten die Piloten in München zur Rallye für E-Fahrzeuge. Ein neues Abenteuer im Motorsport beginnt. Die e-miglia stellt Herausforderungen, die noch richtig elektrisieren. Die bunte Mischung von über 30 – der Allgemeinheit wenig bekannten – e-Mobilen wird sich vier Tage lang leise und umweltfreundlich über die Alpen bewegen, bevor sie in Rovereto nach 560 km und zahlreichen Sonderprüfungen das Ziel erreicht.

- Einmalige Vielfältigkeit an e-Mobilen: E-Tric, Ginetta, Jetcar, Karabag 500e, Luis, Multitruck Van, Quantya, Sam, Smart Fortwo, Stromos, Tazzari, Tesla, Think, Twike, Zero.

- Stolze 31 elektrische Zwei-, Drei- und Vierräder mit rund 44 Teilnehmern aus Deutschland, England, Italien, Österreich und der Schweiz starten zur Premiere.

- Vom Ex-Motorrad Rennprofi über Geschäftsführer und Vereinigungen bis zum Vorstandsvorsitzenden: Katja Poensgen, Sirri Karabag, Allgäuer Überlandwerke (AÜW) und Dr. Axel Stepken.

Die erste Anmeldung kam von Georg Kreitmair aus Bayern. Sein Fahrzeug, ein E-Tric Cabrio hat der 30-jährige Pionier mit seinem jungen Unternehmen First-Mobility im Vertrieb. Zusätzlich wird sein „e-Rennstall“ einen E-Tric Coupe auf die schöne Route schicken.

TÜV SÜD ist nicht nur technischer Partner der e-miglia sondern bringt selbst zwei Teams an den Start. Pilotiert werden die beiden Karabag 500e von Dr. Axel Stepken, Vorstandsvorsitzender TÜV SÜD AG mit Marketing-Leiter Markus Wimmer sowie von Klaus Balow, Geschäftsführer TÜV Hanse mit dem Copiloten Sirri Karabag, Unternehmer. Abgenommen wurden die Autos von TÜV SÜD: „Mit unserer hohen technischen Kompetenz im Bereich der Elektro-Mobilität, sind wir inzwischen einer der wichtigsten Partner der Industrie, wann immer es um Sicherheit geht. Außer um den Fahrspaß geht es für uns bei der e-miglia darum, die Rallye bewusst dazu zu nutzen, unser Wissen um das Verhalten der E-Autos, deren Sicherheit und das Funktionieren des Ladevorgangs im harten Autoalltag zu vertiefen“, unterstreicht Dr. Axel Stepken.

Multitruck Van von Mega, wer hätte je ein solches Fahrzeug auf einer Rallye vermutet? Mike Hiendlmayer aus Kirchdorf/Bayern wird es wagen mit max. 13 kW die Alpen emissionsfrei zu überqueren. Im täglichen Einsatz hat sich der Multitruck Van bereits bestens bewährt.

Im Gegensatz dazu die Sportler: Ginetta G50 EV aus dem englischen Stall, das deutsche Jetcar und der amerikanische Tesla. Drei Fahrzeuge mit hohen Reichweiten wie Endgeschwindigkeiten. Schnell und schnittig, aber werden sie das Rennen machen? Die e-miglia verlangt vor allem Gleichmäßigkeit von ihren Fahrern.

Italien schickt den Tazzari Zero mit deutsch/österreichischer Besetzung von München nach Rovereto.

AÜW, die Allgäuer Überlandwerke aus Süddeutschland stellen ganze acht Fahrzeuge und rechnen sich somit natürlich Plätze im vorderen Feld aus. Ihre Initiative eE-Tour Allgäu steht für “effiziente Elektromobilität und Tourismus Allgäu”. Man arbeitet mit Projektpartnern aus Wirtschaft und Forschung an Konzepten, wie E-Mobilität allen nähergebracht werden kann. Das Allgäu ist eine von sieben Modellregionen für Elektromobilität in ganz Deutschland.

Das Zweiradfeld ist nicht weniger spektakulär. Dieses Marktsegment der E-Mobilität hat es in einigen Bereichen deutlich schwerer, denn der Platz für Batterien ist begrenzt und der Motorensound für viele noch unverzichtbar, aber die Ex-Motorrad-Rennfahrerin Katja Poensgen sattelt um: „Auf der Rennstrecke, da lasse ich es immer noch gerne krachen, aber im Alltag sehe ich als Mutter das Umweltbewusstsein im Vordergrund.“ Für Katja Poensgen ist die Teilnahme das Ziel. Matteo und Riccardo De Sandre, die Brüder aus Italien, nehmen auf Schweizer Quantyas den Wettkampf über die Berge auf. Für die Riege der Zweiräder ist es sicher die größte Herausforderung die drei Länder der e-miglia Route zu absolvieren.

Von der Straßenmaschine zum Dreirad. Vom Roadster über den Kleinwagen zum Multitruck Van. Alles ist vertreten auf der e-miglia 2010.

Erstmals wird sich diese außergewöhnliche Vielzahl der e-Mobile am 2. August in München beim TÜV SÜD in der Ridlerstraße versammeln. Hier erfolgt die Einschreibung, die technische Abnahme und eine Präsentation aller e-Fahrzeuge mit Rahmenprogramm, wozu jedermann herzlich eingeladen ist.

Weitere Informationen zu Teilnehmern, Fahrzeugen und Bildmaterial unter www.e-miglia.com

E-Bikes im Test

E-Bikes sind diesen Sommer das Trendthema Nr.1 und auf den Straßen begegnet man den elektrobetriebenen Fahrrädern immer öfter. Mit den Elektromotoren als Anschubhilfe können Pedelecs dem Gegenwind ein Schnippchen schlagen und nahezu jede Steigung nehmen. Wo andere noch vom Drahtesel absteigen müssen, bleiben Personen mit elektrischer Unterstützung auf dem Sattel sitzen und fahren, ohne zu schwitzen, beinahe mühelos hinauf.

Erst vor kurzem wurden von der Stiftung Warentest verschiedene Pedelecs getestet und auf den Prüfstand gestellt. Dabei schnitten alle getesteten Bikes gut bis befriedigend ab. Unter anderem wurde auch das Matra Sports i-step City getestet, welches sich als hervorragend bewiesen hat.

Bei den verschiedenen Antriebsvarianten stellt sich heraus, dass der Mittelmotor im Tretlager, die derweil stärkste von allen Antriebsvarianten ist. Die Gewichtsverteilung bietet durch den tiefen Schwerpunkt den angenehmsten Fahrkomfort im Gegensatz zu einem Hinterradnabenmotor oder ein “ziehender” Frontnabenmotor. Kultiges Einstiegsmodell mit diesem Motor ist z. B. das Jopo-Electro von Helkama, welches ebenfalls in diversen Tests mit sehr gut bewertet wurde.
Die einzige Schwäche liegt laut Stiftung Warentest in der Reichweite der Akkus die je nach Unterstützungsgrad, eigenem Körpergewicht, Steigungsgrad und Windverhältnissen zwischen 20 und 100 km liegt. Kosten für einen Zweitakku liegen hierbei in der Regel zwischen 500 und 650 Euro. Wer aber damit nur morgens zur Arbeit fährt, ist mit einem Akku bestens bedient und sollte sehr lange Spaß daran finden.
Für weitere Informationen und eine ausführliche Beratung rund um E-Bikes, Pedelecs und Dreiräder sollten Sie sich immer an einen fachkundigen Händler wenden.

Deutschlandweit agierender Spezialist in dem Bereich ist z. B. die Firma e-motion Technologies.