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Archive for August, 2009

Quark macht stark!

Peugeot Quark

Peugeot Quark

Der Peugeot Quark ist ein Konzeptauto des französischen Kraftfahrzeugherstellers Peugeot.

Das von der Anlage einem Quad ähnelnde Fahrzeug mit zwei Sitzen ist mit 2,38 Meter Gesamtlänge kürzer als ein Smart Fortwo. Das 425 Kilogramm schwere Auto wird von 4 elektrischen Radnabenmotoren (je ca 100 Nm bei bis zu 10 PS) angetrieben. Als Energiequelle dient eine Brennstoffzelle. Der Quark soll in ca 6,5 Sekunden von 0 km/h auf 50 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h erreichen. Je nach Fahrweise wird eine Maximalreichweite von 100 bis 130 Kilometer angegeben.

Ob der Quark je in Serie geht, ist nicht bekannt.

Quellen: Peugeot, Wikipedia (http://www.wikipedia.org)

smart fortwo ed

smart fortwo electric drive

smart fortwo electric drive

Dem Einstieg von Daimler bei Tesla sei dank – der elektrisch betriebene Smart erhält die Akkus des Tesla Roadster, sowie die passende Elektronik zur Ladekontrolle dazu. 115 Kilometer soll er damit weit kommen, bevor er wieder an die Steckdose muss.

Der Smart soll (ansonsten unverändert) in der ed-Variante (electric drive) noch 2009 auf den Markt kommen.

Derzeit fährt er in einem großen Feldversuch bestehend aus 100 Fahrzeugen in der Londoner Innenstadt.
Die Hauptstadt Großbritanniens leidet nämlich immerwährend an dreckiger Luft und verstopften Straßen. Die einzigen Autos, die sich kostenfrei dem Stadtkern nähern dürfen, sind Hybridfahrzeuge und elektrisch betriebene.

Technische Daten:
Maße: (s.h. Smart-Webseite)
Leistung: 31 kW
Batteriekapazität: 55 kWh
Zellenanzahl: 1100
Gewicht der Akkus: 450 kg
Ladezeit: 8h
Reichweite: 115 km
Getriebe: entfällt
Höchstgeschwindigkeit: 112 km/h (abgeregelt)

In mattem Grün ist er übrigens auch bald als Brabus ed erhältlich.

Quelle: smart.de, Autobild.de

Think City

Think City

Think City

Nicht schön, aber intelligent.

Er war bereits früh dran, der kleine Norweger. Und er hat zwei Erfolgsgeheimnisse: Zum einen wird er von der sehr fortschrittlichen Umweltpolitik Norwegens bei jeder Gelegenheit unterstützt und gefördert (z.B. erhöhte Abwrackprämie). Zum anderen war eine Zeitlang Ford Haupteigner des Unternehmens, weshalb einem gewisse Details im Innenraum recht bekannt vorkommen dürften.
Das derzeit einzige Modell der Firma ist der Think City. Der Kleinstwagen ist als reines Stadtfahrzeug gedacht. Er verfügt nur über zwei Sitze, im Kofferraum kann jedoch eine zusätzliche Sitzbank für Kinder eingebaut werden.
Der Think kommt mit sinnvoller Grundausstattung wie ABS, Servolenkung, elektrischer Heizung, Zentralverriegelung, zwei Frontairbags (Beifahrer-Airbag deaktivierbar), elektrischen Fensterhebern, beheizbarer Frontscheibe, Glas-Sonnendach und CD-Radio.

Technische Daten:
Länge: 3,12m
Leergewicht: 1,1t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Beschleunigung: 6,5s (0 – 50 km/h)
Reichweite: bis zu 203 km
Ladezeit: 8 – 10 h

Prospekt (englisch) [pdf | 1 MB]

Quelle (Bildmaterial): Think! Norway

Der Anti-Ferrari

Zu lahm, zu spartanisch, zu teuer: Die meisten Elektroautos taugen noch nicht für den Alltag. Mit dem Mindset will der ehemalige VW-Designchef Murat Günak das ändern. Ein Prototyp rollt bereits durch die Schweiz.

Es ist ein fast schon unheimliches Gefühl, das den Reiz von Elektroautos ausmacht. Man hört keinen Laut – trotzdem reicht ein sanfter Druck aufs Fahrpedal, um davonzujagen. Bislang ist dieses beeindruckende Erlebnis nur ganz wenigen vorbehalten. Denn Autos mit Elektroantrieb sind rar – und sehr teuer.
Der Tesla Roadster etwa, Prototyp des Stromflitzers, kostet mehr als 100.000 Euro. “Elektromodelle, die bezahlbar sind, erinnern eher an eine aufgerüstete Golfkarre als an ein Auto”, klagt der Schweizer Investor Lorenzo Schmid, der in der Vergangenheit erfolglos versuchte, ein derartiges Verzichtsfahrzeug auf die Straße zu bringen.
Zwischen den beiden Elektroauto-Extremen klafft laut Schmid eine riesige Lücke. Die will er gemeinsam mit dem ehemaligen VW-Chefdesigner Murat Günak und dem Designprofessor Paolo Tummineli füllen – mit dem Mindset. Entworfen wurde dieses Auto am Vierwaldstätter See in der Zentralschweiz.
Die Details sind noch unklar, aber angeblich gibt es bereits einen noch geheimgehaltenen Produktionspartner – und im nächsten Jahr sollen die ersten Autos auf die Straße kommen. Die Ankündigungen klingen äußerst ambitioniert. Immerhin gibt es nun, außer einem zusammengeschusterten Technologieträger, zumindest einen fahrfähigen Prototypen. Er wurde vom französischen Zulieferer Heuliez gebaut. SPIEGEL ONLINE war vor Ort in St. Niklausen, um das Elektromobil-Projekt in Augenschein zu nehmen.

Mindset

Mindset


Der Entwurf Günaks wirkt unkonventionell. Doch ist das 4,20 Meter lange Coupé mit dem eigenwilligen Heck und den großen, schmalen Rädern so gefällig, dass es eher einladend als polarisierend wirkt. Dazu passt auch der schlichte, feine Innenraum, der mit Leder in warmen Brauntönen ausgeschlagen ist. Wo bei anderen Autos ein klobiges Cockpit sitzt, hat der Mindset einen großen Bildschirm. Und wo in anderen Sparmodellen dünne, unbequeme Sitze montiert wurden, empfängt der Mindset die Passagiere mit einer durchgehenden Lederbank. “In diesem Auto soll man gelassen sitzen und genießen. Hier machen auch 60 km/h Spaß”, sagt Günak.
Natürlich geht es den drei Entwicklern auch um die Umwelt, und gern bestätigen sie, etwas Gutes für den Globus tun zu möchten. Doch es ist kein ökologischer Eifer, die sie treibt. Was dann? Schwer zu sagen, aber auf der gemeinsamen Testfahrt wirken die Herren ein bisschen wie Lebemänner, die in der Midlifecrisis von der schwindenden Wirkung ihres Ferrari überrascht wurden. “So ein Auto ist heute einfach nur noch peinlich”, sagt Schmid zum Thema Supersportwagen, “darin wirst du nicht an-, sondern ausgelacht.” Das soll beim Mindset anders sein. Er soll, so wünschen es sich die Designer, zu einem klassenlosen Statussymbol, zu einem Kultobjekt werden.
Die potenzielle Kundschaft sieht Schmidt nicht in der Müsliecke, sondern eher unter den aufgeklärten Besserverdienern. Es folgt die übliche Aufzählung von Berufsgruppen wie Architekten, Werbetreibenden und Selbständigen. Die sollen das Auto kaufen. Deshalb darf der Mindset auch ein bisschen mehr kosten. Zum Preis sagt Schmidt: “Ein gut ausgestatteter Nobelkombi in der Mittelklasse, das wäre für uns ein vernünftiges Vorbild.”

Fragt man die Mindset-Macher, warum so ein Auto nicht aus Detroit, Wolfsburg oder Tokio kommen kann, kramen sie zwei Luftaufnahmen hervor. Die eine zeigt das Entwicklungszentrum von General Motors in Warren, Michigan, das auf den Satellitenfotos von Google Earth den Charme einer Wal-Mart-Filiale ausstrahlt. Das zweite Foto zeigt eine Idylle, in der ein schönes kleines Haus auf einer schönen grünen Wiese an einem schönen blauen See vor schönen hohen Bergen steht. Wo, so die unausgesprochene Frage des Bilderrätsels, werden wohl die aufregenderen Autos gemacht?
“Revolution kann nur von außen kommen”, sagt Günak, der sich seit seinem Abschied aus Wolfsburg wie von Fesseln befreit fühlt. “Autohersteller sind gefangen in ihrer eigenen Welt, schauen immer durch die gleiche Brille in die gleiche Richtung”, glaubt er.
Evolution könne die Industrie gut. Doch Fortschritt sei mehr als immer kleinere Spaltmaße, höhere Wertigkeit und die immer neue Interpretation stets bekannter Formen. “Etwas wirklich Neues wagt in dem geschlossenen PS-Zirkel keiner”, klagt Günak, “dafür ist die Routine zu groß, und auch die Angst vor einem Fehler.” Deshalb müssten die Impulse von außen kommen – zum Beispiel aus der Schweiz.

Mindset-Webseite:mindset verleiht Freiheit. Zum Beispiel Unabhängigkeit von der Tankstelle. Zwei Stunden Strom zum Preis eines Espressos garantieren mindestens 100 Kilometer emissionsfreies Fahren. Solang das Hecklicht des mindset grün leuchtet, gehören Umweltzonen gänzlich der Vergangenheit an. Wer gerne sportlich fährt, kann dies in voller Freiheit tun. Denn sobald gebremst oder bergab gefahren wird, wird mit Rekuperation Energie zurück gewonnen. Dank optionaler Solaranlage auf dem Dach wird der mindset sogar zum eigenen mobilen Kraftwerk. Ein einzelner sonniger Tag schenkt einige Kilometer kostenfreie Mobilität. Und nach mehreren Tagen in der Sonne ist die Batterie von ganz allein wieder voll.

«Was durchdacht ist, egal wie simpel, ist perfekt» formulierte Henry Royce. «Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputt gehen» konstatierte Henry Ford. Diese Visionen sind leider ziemlich in Vergessenheit geraten. Doch mindset hat zu inhaltlicher Reduktion und ästhetischer Klarheit zurückgefunden. Dass dabei der Mensch ganz in den Vordergrund rückt, spürt man besonders im Innenraum. Kein Plastik, sondern echte Materialien und Liebe zum Detail prägen die Atmosphäre. Dabei bleibt die Struktur sichtbar, Tageslicht erfüllt den Raum. Fahrer und Beifahrer lassen sich auf einer Sitzbank nieder. Von diesem bequemen Sofa aus geniesst man die Wohnatmosphäre und entscheidet gleich selbst, wie nah man zusammenrücken möchte.

Quellen: mindset.ch, spiegel ONLINE

Der Schweizer Mindset will anders sein

Mindset

Mindset

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt das Konzept Mindset. Die Schweizer Firma möchte unser Verhalten, ja unser Denken verändern. Dies wird auf amüsante Art und Weise auf der Webseite mindset.ch in Form von Bildern und Videos, sowie Zitaten berühmter Personen dargestellt.

Technische Daten:
Länge: 4,20m
Leistung: 95 PS
Drehmoment:220 Nm
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (elektronisch begrenzt)
Batteriekonzept: Li-Ion
Reichweite: 100 km, 800 km mit Range Extender
Tankinhalt: 30 l

Der Mindset soll bereits ab Ende 2009 ausgeliefert werden, bislang gibt es jedoch nur einen fahrbereiten Prototypen.

Quellen: mindset.ch, spiegel ONLINE

Nissan Leaf – Wie ein Blatt im Wind

Er ist klein, er ist konsequent innovativ, relativ günstig und er ist schon bald bestellbar.

Nissan Leaf

Nissan Leaf

‘Wir sehen Elektroautos nicht als Nische, sondern als Massenmarkt.’ meint Carlos Ghosn, Konzernchef von Renault-Nissan. Er hält bis zum Jahr 2020 einen Elektro-Anteil von zehn Prozent am Automobilmarkt für sehr realistisch.
Den Leaf wird es zunächst in Japan, ab Anfang 2011 auch bei uns für ca. 34.000 Euro geben. Allerdings ist der Akkublock nicht im Kaufpreis enthalten, sondern muss gesondert dazu geleast werden.

Technische Daten:
Reichweite: 150km
Gesamtleistung: 47kW/64PS
Höchstgeschwindigkeit: über 140 km/h
Batteriekonzept: Laminierte Li-Ion Batterie
Ladezeit: 30 min (Schnellladung)
Länge: 4,44m
Sitzplätze: 5

Quellen: Süddeutsche Zeitung, Nissan USA

Tesla Roadster: Burn Rubber not oil!

Wie schön – es geht doch! Die Umwelt schonen und trotzdem jede Menge Spaß dabei haben (und damit meine ich nicht radfahren). Das Konzept dazu heisst Tesla Roadster von Tesla Motors California (benannt nach dem kroatischem Erfinder und Elektroingenieur Nikola Tesla, 1856 – 1943).

Tesla Roadster

Tesla Roadster

Die meiner Ansicht nach optimale Basis stellt eine Lotus Elise, wie man trotz eigenständigem Design unschwer erkennen kann. Dadurch bleibt das gut verteilte Gewicht im Rahmen und die Voraussetzungen des Zweisitzers sind ausgesprochen sportlich.
Doch der Roadster will nicht brettharter Supersportler sein. Stattdessen verfügt er über Annehmlichkeiten, die den Straßenalltag komfortabler machen sollen, z.B. Beheizbare Sportsitze mit aufblasbarer Lordosenstütze, Tempomat, Hifi-System mit CD-Player und iPod-Anschluss, Homelink-Garagentor Unterstützung, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Klimaanlage, Getränkehalter, ABS, Traktionskontrolle, Zwei Airbags, Reifendruckkontrollsystem, Wegfahrsperre mit Alarmanlage, Hardtop aus Kohlefaser, etc.

Noch zwei Besonderheiten:
- Im kalten deutschen Winter wärmt eine Batterieheizung die Zellen vor, das funktioniert bis -20° C.
- Im Valet-Mode (z.B. für den Hotelportier) ist Geschwindigkeit, Beschleunigung und Entfernung begrenzt

Hier ein paar Fakten:
Gesamtlänge: 3,95 m
Breite: 1,85 m
Leistung: 185 kW/248 PS bei 8000 U/min
Drehmoment: 375 Nm
Maximaldrehzahl: 14000 U/min
Bereifung 16 (v.)/17 (h.) Zoll
Motorkühlung: Luft
Nennspannung: 375 V
Ladezeit: 3,5h (Schnellladung)

Noch eine gute Nachricht: Anfang 2010 wird eine Tesla Dependance in München eröffnen, die deutsche Version ist in neun Farben bestellbar und soll sogar über mehr Leistung verfügen.

Dieses e-Mobil ist ab sofort mein absoluter Favorit :-) .

Quelle (Bild): Tesla Motors